Blog: Leute aus der Nachbarschaft

Jeder kennt sie. Jeder hat so einen Menschen in der Nachbarschaft. Heimliche Stars oder wenigstens sehr charismatische, interessante Typen und Mädels, die tolle Lebensgeschichten zu erzählen haben. Genau das können diese Menschen bei uns tun, bei der Talkreihe "...aus der Nachbarschaft".

 

Einige dieser Geschichten aus dem Paderborner Land sammeln wir in unserem Blog "Leute aus der Nachbarschaft". Viel Spaß beim Lesen, Gucken, Stöbern. Dieses ganze Projekt "Aus der Nachbarschaft", der Blog, die Webseite, die komplette Internetpräsenz ist eine reine Leidenschaftsgeschichte. Umso mehr freuen wir uns, wenn Sie uns netterweise unterstützen und uns ein Like schenken - auf YouTubeFacebookInstagramTwitter, wo auch immer. Außerdem freuen wir uns auch, wenn Sie unserem Podcast folgen, ganz einfach in der Apple-Podcast-App oder bei SoundCloud.

 

Das sind die aktuellsten Stories:

Hoch hinaus - bei Youtube und in der Luft: Paraglider fliegt hunderte Kilometer

Alle, die Höhenangst und Flugangst haben, können die folgenden Worte wahrscheinlich nicht verstehen. Aber für Paraglider ist das Gleitschirmfliegen das schönste Freiheitsgefühl im Leben. Das sagt auch Marlon Jonat. Der Salzkottener ist nicht nur begeisterter Paraglider, er filmt seine Flüge auch professionell und veröffentlicht sie auf YouTube. Tausende Menschen gucken sich die Videos an, in denen er zum Teil hunderte Kilometer weit fliegt - ohne Motor, einfach nur mit seinem Gleitschirm. Wir haben mit ihm über seine Liebe, das Paragliding gesprochen.

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Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff

Sommer, Sonne, Strand, Cocktails und Palmen. Sowieso nur gutes Wetter und All-Inclusive-Buffett. So stellt man sich doch das Leben auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik vor, oder? So sieht es mit Sicherheit auch aus, wenn man dort Urlaub macht. Wenn man dafür bezahlt wird, auf einem Kreuzfahrtschiff seinen Winter zu verbringen, ist das eine ganz andere Geschichte. Wir haben mit Daniel Johnson aus Paderborn gesprochen. Er sagt: „Das ist schon eine Sache für sich. Natürlich hat das super viele positive Seiten,  man kann die Welt bereisen, das ist super cool! Aber es ist schon so, dass es auch  anstrengend ist.“ Daniel arbeitet als Sänger und Musicaldarsteller auf dem Schiff. All-inclusive heißt für ihn: Sechs Tage Woche, Stimme schonen, viel Training. 

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„It’s my calling“ – Entwicklungshilfe in Uganda

Da sitzt sie nun vor mir, bunt, schillernd, enthusiastisch, total motiviert und entwaffnend ehrlich. Lange habe ich mich auf den Termin mit Anne Grothe gefreut, damit sie mir von ihrem einzigartigen Engagement im Detail erzählen kann. Und das tut sie. Mit ihrer überzeugenden Art schafft sie es, wie bereits auch bei den Zuschauern der "Aus der Nachbarschaft"-Talkrunde im Mai 2018, dass man am liebsten sofort die Koffer packen, den Flug nach Uganda buchen und in ihrem interessanten und gut strukturierten Projekt mitarbeiten will. 

 

Sehnsucht nach Afrika

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Brasilianer, Fußballprofi, Hotelchef

„Ich wollte immer nur Fußball“

Alles beginnt am 26. Mai 1978 in Belo Horizonte in Brasilien. Renato wird geboren und ist ab jetzt Teil einer fußballbegeisterten Großfamilie. Seine Mutter hat fünf Geschwister, sein Vater drei, Renato selbst zwei. Dazu kommen dutzende Cousins und Cousinen, die bis heute alle in Brasilien leben. Zunächst läuft alles recht unspektakulär. Renato geht zur Grundschule und fängt mit sechs Jahren an, Fußball zu spielen. „Das war damals noch ein Futsal-Verein von unserer Schule. Futsal war immer schon groß in Brasilien. Die ganzen Top-Spieler, die so viel Qualität haben, die kommen vom Futsal, zum Beispiel Ronaldo oder Ronaldinho. Du hast nicht viel Platz und musst schnell denken. 90 Prozent der Jungs fangen mit Futsal an.“ Bernardi spielt schon in jungen Jahren jeden Tag Fußball oder Futsal, also die Form des Hallenfußballs, bei der unter anderem der Ball und das Spielfeld kleiner sind als beim normalen Fußball. 

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Er sieht die Welt durch die Kameralinse

Peter Gebhard macht das, was andere sich vielleicht unter einem Abenteuer-Urlaub vorstellen. Er bereist die Welt mit einem alten VW-Bulli. Island mit wilder Natur, Wasserfällen und Gletschern. 15.000 Kilometer von Istanbul bis ans Nordkap. Vorher, in den vergangenen Jahrzehnten ging es zum Beispiel nach Rio und über die Panamericana. Von diesen Reisen wollten auch große Medien Fotos von und Interviews mit Peter Gebhard: Der Stern, der Merian, das ZDF-Mittagsmagazin oder 3sat. Inzwischen verdient der Paderborner sein Geld mit seinen Vorträgen und Büchern über die Reisen, dafür ist er bundesweit unterwegs. 

 

„Ich bin nicht nur Fotograf, ich bin auch ein Geschichtenerzähler“, sagt er. Man kann die Orte nicht miteinander vergleichen, denn alles hat irgendwie seinen Charme. Schönste Plätze gibt es für ihn nicht, denn auch Südtirol ist wunderschön: „Das ist ein Paradies auf Erden, aber darüber würde ich keinen Vortrag halten.“ Einen Dauerbrenner gibt es dann doch. Island: weiße Gletscher, grüne Landschaften. Und dazwischen auf den Fotos immer wieder der kleine, rote VW-Bulli „Erwin“.

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