Blog: Leute aus der Nachbarschaft

Jeder kennt sie. Jeder hat so einen Menschen in der Nachbarschaft. Heimliche Stars oder wenigstens sehr charismatische, interessante Typen und Mädels, die tolle Lebensgeschichten zu erzählen haben. Genau das können diese Menschen bei uns tun, bei der Talkreihe "...aus der Nachbarschaft".

 

Einige dieser Geschichten aus dem Paderborner Land sammeln wir in unserem Blog "Leute aus der Nachbarschaft". Viel Spaß beim Lesen, Gucken, Stöbern. Die aktuellsten Stories finden Sie hier: 

Jetset und Markenvielfalt – Ein Leben auf der Überholspur

Da sitzen wir in einer hochmodernen Wohnung mit Video-Gegensprechanlage und teurer Kaffeemaschine. Während Leon Vincent Jakobsmeyer erzählt, erscheint mir mein eigenes Leben spießig, viel zu bodenständig und entsetzlich langweilig.

 

Leon ist 20 Jahre alt und Unternehmer. Im Sommer 2016 trat er bei der ersten Open Air-Veranstaltung von „Aus der Nachbarschaft“ im Markt 5-Café auf und erzählte von seinem Fashion- und Lifestyle-Label „Vincent Fashion“. Damals hatte er bereits einen Online-Shop und wollte seine Beachwear-Kollektion in ausgewählten Geschäften in Paderborn verkaufen. „Die Margen, die diese Läden wollten, hätten sich für mich aber nicht gelohnt“, erklärt Leon. Mittlerweile hat er sein Unternehmen längst weiterentwickelt. Trotzdem bleibt „Vincent Fashion“ sein Baby. „Mit der Mode und den Lifestyle-Produkten hat vor vier Jahren alles angefangen. Hier kamen Kontakte zustande, die ich auch jetzt noch nutze. Außerdem ist das Motto ‚Life is better at the beach‘ unter dem meine Kollektionen stehen, auch total mein Lebensmotto“, erklärt der Paderborner.    

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Aus Andalusien in die Paderborner Sparkasse

Wir treffen uns zwischen Oliven, patatas bravas und Aioli mit Brot. Im Hintergrund erklingen sanfte spanische Klänge, die uns mitwippen lassen. „Hola, ¿qué tal?“, frage ich, aber Vanessa Pavia winkt ab. Sie liebt zwar ihre Heimat, das spanische Dörfchen Ubrique in der andalusischen Provinz Cadiz, wo sie aufgewachsen ist, über alles, sagt aber, dass es für sie das Wichtigste sei, sich in Deutschland voll und ganz zu integrieren.

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„Ich bin ein kreatives, verrücktes Huhn!“

Wir befinden uns in einer beschaulichen Wohngegend in Paderborn-Neuenbeken. Nichts deutet darauf hin, dass hier eine Frau wohnt, die schon so viele Gewinnspiele gewonnen hat, dass man sie kaum noch zählen kann. Die Gewinnspiel-Leidenschaft ist der Grund dafür, warum ich Anne Meier heute besuche. Was für eine tolle, intelligente und vor Lebensfreude nur so sprudelnde Frau hinter diesem Hobby steckt, sollte ich in den nächsten Stunden erkennen.

 

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Mutter, Studentin und Plus-Size-Model

Katharina Ernst aus Paderborn ist jung, Mutter, sie studiert an der Paderborner Universität Erziehungswissenschaft und komparative Theologien und ist hobbymäßig Plus-Size-Model. Sie hat ein Lebensmotto: Jeder soll so sein wie er möchte, ob mit Konfektionsgröße 34 oder 44. Sie selbst hat zwar üble Erfahrungen gemacht, geht jetzt aber umso gestärkter ihren Model-Projekten nach.

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Paderborner erobert mit seiner Band China

Thorsten Westermann hat geschafft, wovon viele Musiker träumen. Mit seiner Band „The Ignition“ ist der Paderborner erst kürzlich von der mittlerweile fünften China-Tour zurückgekehrt. Neun Konzerte, in zehn Tagen in mehreren Städten – darunter Shanghai und Peking. Dabei war auch das Forest Festival in Nanjjing, bei dem 15.000 enthusiastische Besucher der Band aus dem Münsterland zujubelten. In Deutschland sind „The Ignition“ überwiegend auf den Club- und Festivalbühnen es Landes zu Hause, in China dagegen eine große Nummer. „Es war ein Wiedersehen mit Freunden“, schwärmt Thorsten Westermann nach der Rückkehr. Mittlerweile werden er und seine Bandkollegen auch auf der Straße erkannt und angesprochen. „Das ist schon eine andere Welt“, ist sein begeistertes Fazit.

 

Für "The Ignition" ist die Musik in erster Linie Leidenschaft. Alle Musiker gehen einem Beruf nach, Thorsten Westermann arbeitet als promovierter Wirtschaftsingenieur am Fraunhofer- Institut in Paderborn. Einmal in der Woche fährt er rüber ins münsterländische Tönnishäuschen, wo sich die Band zum Proben trifft. Der Paderborner stößt kurz nach Gründung vor zwölf Jahren zur Band. Die Beigeisterung in Fernost über den Rock-Import aus Deutschland erklärt der Drummer sich damit, „dass wir dort Exoten sind, weil wir unsere eigene Musik machen und dabei authentisch sind.“ In China würden viele Bands nur ihren westlichen Vorbildern nacheifern. Davon scheinen sich „The Ignition“ mit ihren eigenen Songs und dem modernen Hard Rock im Reich der Mitte erfrischend abheben zu können.

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